Suche Trend, biete mein Ich.
So oder so ähnlich würde ich die
Mentalität der Menschen meiner Generation und der nachfolgenden
zusammenfassen.
Scheißegal welche Ambitionen man
besitzt, scheißegal was einem wichtig ist. Man will das Leben, was
einem angenehmer, schöner, reicher und vor allem beliebter vorkommt.
Medien gaukeln uns vor wie man aussehen muss, wie man sich anziehen
soll, welche Dinge man mögen muss.
Bullenscheiße.
Ich will mein Ich nicht ermorden und
wegschmeißen um ein Leben unter einer Maske führen zu können. Wenn
meine Mitmenschen mich lieber haben, wenn ich mich verstelle, kann
ich gut und sehr, sehr gerne auf sie verzichten. Ich finde es
widerlich von Menschen umzingelt zu sein, die sich vor ihrem Ich
schämen, die Sachen tun, sagen und tragen nur um allen zu gefallen.
Es ist wichtig sich selbst zu gefallen,
und wenn man das nicht hinbekommt, weil jeder einem das Gefühl gibt
ein dummer Bastard zu sein oder sogar nicht richtig existent, dann
sollte man sich in eine Therapie begeben.
Nicht, weil man ein Psychopath sein
könnte, sondern um zu lernen mit sich umzugehen, um mehr auf sich
selber, seine Werte und so weiter, eingehen zu können. Damit man
weiß auf welche Leute man zugehen kann, wem gegenüber man sich
nicht verstellen muss um aus diesem Spinnennetz der Unmenschlichkeit
raus zu kommen.
Es gibt Bereiche in der Anpassung das A
und O sind, verallgemeinert ist das wohl der Beruf.
Aber das sollte die Ausnahme sein, das
sollte einfach ein Teil der Plackerei sein für den man seinen Lohn
ausgezahlt bekommt. Aber wenn man Die Krawatte abgelegt oder den
Overall ausgezogen hat sollte man wieder zu seinem Ich kommen und
sich um dieses kümmern.
Menschen die das hinbekommen kann man,
meiner Meinung nach, nur bewundern. Soweit ich das alles beobachten
konnte gibt’s diese Art von Mensch aber nur sehr selten. Zu selten.
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