Findet ihr's nicht auch richtig affig, dass die meisten Menschen wegen irgendeiner Scheiße rumheulen, nur weil die Medien es als "megatragisch" verkaufen?
Zur Zeit zum Beispiel: Japan ist am Arsch, kann man nicht anders sagen, ist so ! Mehr als 10000 Menschen sind am verrecken & werden noch verrecken. Weiß man ja, radioaktivität ist nicht so gesund. Aber was will man mit Japan & den ganzen Leuten? KNUT IST TOT ! Ist das nicht megaschrecklich? Das hat viel mehr Gewicht als ein ganzes Land. Ergibt ja auch Sinn, Land geht unter - schrecklich, ja. Eisbär stirbt, TRAGÖDIE, ein Land trauert um einen Bären der vielleicht länger hätte leben können, wenn er nicht in einem beschissenem Zoo eingesperrt gelebt hätte.
Wenn die Menschen eh schon so gerne Gott spielen, sollen sie mal Sachen "vollbringen" die wirklich nützlich sein können, wie zum Beispiel dafür Sorgen, dass wilde Eisbären schnell mal ihre Fellfarbe von weiß auf braun ändern, dann könnten die Teddys in Norwegen oder sonst wo weiterleben. Ach ne, ich hab ja was vergessen. Kernschmelze, bald lebt hier vielleicht gar nichts mehr. Tiere werden auch krank & sterben wenn sie verstrahlt sind, aber da denkt ja auch keiner drüber nach. Von den Pandabären können wir uns wohl verabschieden. Mal schauen welchen Ausmaß das alles noch annimmt.
Ich persönlich find's gut, dass die Menschen mal sehen was für 'ne Scheiße sie mit dem Atommist angestellt haben. Ist ja nicht das erste Mal. Menschen haben nicht die Macht über alles, & so Naturkatastrophen zeigen uns das doch immer wieder. Aber nein, kommt ja immer plötzlich sowas. Rechnet man ja nicht mit, vorallem nicht bei Ländern die auf mehreren tektonischen Platten liegen. Wird Japan auch ein Song gewidmet wie 2004.. wo war das nochmal? Ach, egal. Ist ja schon Jaaaaaahre her. Nicht wahr?
Cheerio.
Mittwoch, 30. März 2011
Dienstag, 8. März 2011
Endlich mal ein richtig cooles Erlebnis.
Gitarreningo vom Rhein.
Ich weiß schon warum ich mich so gern einfach irgendwo hinsetz & die Leute beobachte.
Ist natürlich super wenn man dann sowas/sowen mitbekommt.
Mal sehen was die nächsten Tage noch passiert.
Adé.
Gitarreningo vom Rhein.
Ich weiß schon warum ich mich so gern einfach irgendwo hinsetz & die Leute beobachte.
Ist natürlich super wenn man dann sowas/sowen mitbekommt.
Mal sehen was die nächsten Tage noch passiert.
Adé.
Montag, 7. März 2011
Für längere Strecken, die man mit dem Zug fahren möchte, sollte man sich anscheinend echt immer einen Platz reservieren – es sei denn man möchte durch den halben Zuge geschickt werden, weil einem gesagt wird „In den letzten 3 Wagen ist noch reichlich Platz!“. Wäre an sich ja kein Problem, allerdings schleppt man dann seinen Koffer mit, der gefühlte 40kg wiegt. Dann quetscht man sich auf den nächsten, freien Sitzplatz & fährt den Rest der Strecke. Wenigstens hat sich der Zug nur ca. 3 Minuten verspätet & kam für Bahnverhältnisse pünktlich am Zielort an. Ohne Reservierung wird’s manchmal echt einfach zu stressig.
Also, angekommen, glücklich, aus dem Zug raus zu sein. Jetzt kann man den Koffer bis zur Treppe hinter sich herziehen, ihn nach unten tragen, ihn weiterziehen.. außer natürlich man muss noch jemanden von einem anderen Gleis abholen. Nächste Treppe wieder rauf, toll, die Rolltreppe funktioniert nicht. Schicksal, sicher. Man schleppt sich mit samt Koffer hoch, wartet, auf der Anzeige erscheint die Info, dass der Zug ca. 5 Minuten Verspätung hat, JUHU.
10 Minuten später, Kumpel ist auch endlich da, man schleppt den Koffer wieder runter & bewegt sich Richtung Ausgang & sucht seine Unterkunft, ein Hostel, ein 4Bettzimmer für zwei Personen. Okay, Hostel gefunden, lange Schlange an der Rezeption, die Laune sinkt mehr & mehr. Man hat vorher gebucht, das macht alles etwas stressfreier, man füllt einen Zettel aus, man bekommt die Rechnung & seine Zimmerkarten, will in sein Zimmer gehen, schließt die Tür auf.. ZUGEMÜLLT & UNGEMACHT, man verliert ein bisschen den Glauben an die Menschheit. Eine Putzkraft läuft vorbei, & spricht einen an, warum man vor der Zimmertür hockt, man zeigt das Zimmer & die Putzkraft meint, sie sagt unten Bescheid, ca. eine Dreiviertelstunde vergeht, die nächste Putzkraft kommt vorbei, begrüßt einen, fragt kurz nach, geht weiter.. Nach zwei Stunden hat das Personal es geschafft sich zu überwinden, dass Zimmer fertig zu machen. Die Hostelcheffin gibt zum Trost was an der Bar aus. Das Zimmer ist endlich gemacht & man kann einziehen. Okay, es ist schon später Nachmittag & man hat keine Lust mehr auf irgendwas. Also versucht man sich mit dem Zimmer zu engagieren.. man ist keine halbe Stunde eingezogen, kommt eine Putzkraft rein, entschuldigt sich, geht wieder.. & dass passierte noch 3 Mal an dem Tag. Am nächsten Tag morgens auch noch einmal.. Echt, toller Komfort. Der Rest verlief eigentlich ziemlich glatt, man hat sich fertig gemacht & ist in die Stadt gelatscht um mal ein wenig was zu sehen, aber da Rosenmontag war hat das nicht unbedingt viel gebracht, Düsseldorf ist also megavoll, megabetrunken & meganervig, also nach zwei Stunden etwa wieder zurück zum Hostel, gegen 19Uhr nochmal raus um was zu essen. Wieder im Hostel die Logindaten für die Wlannutzung verlängern lassen & wieder auf's Zimmer. Die Zeit vergeht so, man ist am Laptop, der Fernseher läuft, man macht sich schonmal bettfertig, die Tür geht auf, ein Mann mit Reisetasche kommt rein & tadah, ein neuer Zimmergenosse. Ohne Vorwarnung, ohne unser Einverständnis. Was gibt’s schöneres? Richtig, vieles !
Hoffentlich wird die restliche Woche nicht genau so wundervoll.
Ich wünsche allen, bei ihrem nächsten Ausflug, mehr Glück als mir.
Okay, der neue Mitbewohner hier ist echt freundlich,
wenigstens ein kleiner Trost.
Adé.
Mittwoch, 2. März 2011
Ist euch schon mal aufgefallen, wenn man sich etwas ganz fest vornimmt, was auch immer, Ausflug, besonders gut aussehen an 'nem (für einem persönlich) besonderen Tag, seine Hausaufgaben WIRKLICH erledigen oder irgendwas anderes wichtiges was man geplant hat, geht’s einfach schief oder es klappt nicht so wie man's sich vorgestellt hat. Hinterher ist man von sich enttäuscht, von anderen mitwirkenden Personen, von der Welt. Aber ohne Planung klappt kaum noch was, geht schon nach'm Wachwerden los;
„Im Bad fertigmachen, was zieh ich an?, was will ich frühstücken, was mach ich zwischen Frühsütck & Mittag?, vielleicht geh ich joggen oder mach ein bisschen anderen Sport, was koch ich zum Mittagessen?, Dailysoap angucken, einkaufen, Wäsche, Aufräumen“
Was halt so anfallen kann. & das geht den ganzen Tag weiter, vorm Schlafen, wenn man schon liegt aber noch nicht eingeschlafen ist überdenkt man dann seinen Tag & plant was man am Nächsten besser machen kann, & wenn einem nichts wichtiges einfällt, denkt man nach'm Schlafen nicht mehr dran & man plant seinen Tag von vorne.
Da sieht man kein Problem bei, ist Routine.
Aber wenn man was größeres Plant, etwas, was einem wichtig ist, dann wird man schnell hektisch, überdenkt seinen Plan, man vergisst wichtiges, es fällt einem doch wieder ein – zumindest das meiste wichtige – man hastet durch's Haus um zu sehen ob man alles hat was man, meinetwegen für 'nen Trip zu 'nem Vergnügungspark, braucht, man ist zufrieden & schließt die Tür hinter sich, 10 Minuten bevor man den Park erreicht hat möchte man dann am liebsten seinen Kopf auf das Lenkrad knallen lassen. Auch wenn man nur 'ne Kleinigkeit vergessen hat. Man wird wütend auf sich, weil der so gut durchdachte Plan nicht einwandfrei klappt. Im Vergnügungspark kann man sich von dem Ärger natürlich leicht ablenken, kein Ding.
Aber wenn man, z.B. für 'nen Urlaub in ein fremdes Land, etwas vergisst, das einem eigentlich wichtig war, ist man länger mies gelaunt, weil man mehr Zeit hat darüber nachzudenken, & dadurch ärgert man sich noch mehr.
Viel schlimmer ist aber, wenn man etwas ganz doll plant, weil man etwas wirklich haben will, man rennt, z.B. zu 'nem Videogame-Shop um sich das coole, neue Spiel zu kaufen auf das man seit 2, 3 Monaten wartet & dann steht man vor verschlossener Tür & ein kleines Schildchen im Fenster sagt einem „Wegen Renovierungsarbeiten vom … bis zum … geschlossen!“, man könnte ausrasten. Man ärgert sich einfach sehr, aber nicht über sich selber, man kann ja nichts dafür, dass der Laden genau an diesem Tag, oder in dieser Woche geschlossen hat. Aber man kann auch niemand anderen die Schuld daran geben.
Na ja, ich hoffe, dass nächste Woche alles klappt, zumindest so, dass es einem nicht unangenehm wird. Wenn's zu 70% gut läuft bin ich zufrieden.
Kennt sich wer in Düsseldorf aus?
Irgendwelche Tipps?
Ist's Karneval in Düsseldorf eventuell nicht so hardcore wie in Köln?
Nehme alles gern an.
06.03. - 11.03. weg.
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