Freitag, 17. Juni 2011

Der gute Nils hat mir 'nen echt guten Blogvorschlag gegeben. Mal schauen ob ich's gut umsetzen kann, hab ja eigentlich nur ein Schlagwort bekommen, aber dazu hatte ich direkt was im Kopf, weiß ja nicht was in seinem Kopf war. (:




Der monotone Alltagskuchen

Zutaten, je nach Person & Tagesablauf variierbar:
  • Eine Mütze voll Schlaf
  • Standardmäßig Computer/Internet
  • Stoffwechsel u. Nahrungsaufnahme
  • Einige Stunden Musik
  • Diese kleine gelbe Tablette
  • Ein Haufen Faulsein
  • Lähmende Langeweile
  • Eine Dusche voll Körperhygiene
  • Onlinebestehender Kontakt zu Freunden u.ä.
  • Später Schlaf

Zubereitung:

Zuerst einmal nimmt man die Mütze ab und legt sie zur Seite, dann gibt man etwas von dem Faulsein in eine große Schüssel und bleibt im Bett liegen. Je nachdem wie viel Faulsein man in die Schüssel gab, den Computer hochfahren, ggf. schonmal Musik in die Schüssel geben. Stoffwechsel u. Nahrungsaufnahme immer beiläufig, je nach Verlangen beibehalten. Die Tablette aber noch morgens/vormittags reinschmeißen !  Wenn der Computer schonmal an ist, kann man ihn auch nutzen um mit Freunden zu schreiben, so langsam sollte man auch die Dusche in die Schüssel geben und sich um sein Äußeres kümmern. Die Zutaten in der Schüssel miteinander verrühren, bis es einen glatten Teig gibt. Nachdem man sich seinen Körper gewidmet hat und der Teig etwas Ruhe hatte, kommt er in eine Backform und wird in den mit Faulheit vorgeheizten Ofen geschoben. In einer kleinen Schale kann man dann noch eine Glasur aus Computer, Musik und seinen Onlinekontakten zusammenrühren. Während man wartet nicht den Stoffwechsel und die Nahrungsaufnahme vergessen. Aus Langeweile löffelt man dann den Rest Faulsein auf, man vergisst vor lauter Faulsein den Kuchen im Ofen, setzt sich seine Mütze wieder auf und schläft nach einigen Stunden hoffentlich ein, meistens schon. Der Kuchen ist total verbrannt, also macht man am nächsten Tag wieder den selben.


Verstanden?
Das ist jetzt nur mein Beispiel, aber so läuft's doch bei den meisten oder nicht?
Jeden Tag auf's neue immer wieder das selbe tun.

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