Mittwoch, 2. Februar 2011

Nervig, wenn einem was genommen wird, an das man sich von klein an gewöhnt hat. & das alles ohne Absprache mit einem selbst, ohne auch nur einen Kompromiss gesucht zu haben. Man fühlt sich einfach nur verarscht wenn einem beiläufig mitgeteilt wird "Ja, das ist nicht mehr" & man nichts dran ändern kann. Verletzend, wenn man merkt, dass man bei größeren Entscheidungen kein Bisschen mit zu reden hat. Scheint den anderen ja egal zu sein, was deine Meinung zu sowas ist. Wie auch immer, ich bin grad' ziemlich kratzbürstig & werd mir wohl in der nächsten Zeit wen suchen wo ich meinen Druck ablassen kann. Ich steh' auf Veränderungen, wirklich, aber nicht wenn sie ohne einem passieren, gibt nichts schlimmeres, man fühlt sich wie hängengeblieben.
Heute war echt ein guter Tag, ich war zwar müde & hatte nichts zu tun, aber es gab nichts schlechtes so. Aber man darf sich ja auf sein Glück nicht verlassen, Schlag in die Magengrube mit anschließenem Tritt ins Gesicht. Irgendwas vermiest einem so dermaßen die Laune, dass man sich zwingt einfach das Maul zu halten & niemanden zu verantworten für eben diese Laune, obwohl einem in dem Moment eher danach ist zu heulen & jemanden zu verprügeln & anzuschreien, damit man sich besser fühlt. Aber wer soll zu sowas schon herhalten? Mama, Papa, Bruder, Kind, Schwester, Nachbar, beste/r Freund/in, irgendein Fremder? Nein, so verschlimmert man seine Situation nur, das weiß ich, das wisst ihr. & wie soll man den Frust dann rauslassen, wenn man kein Ventil findet? Gar nicht, genau. Also bleibt man still & versucht sich zu beruhigen. Juhu.

Jetzt gibt's Salat mit Mozarella.
& dazu läuft "Demon Hunter - Carry me down (Piano Version)".

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